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Wie die Appenzeller Sennenhunde nach Finnland und Skandinavien kamen und

STANDARD MIT KOMMENTAREN

Als ich zwölf Jahre alt war, entdeckte ich in einem dicken deutschen Buch über Hunde ein Bild des Appenzeller Sennenhundes. Ich legte den Finger auf das Bild und sagte, dass ich diesen Hund haben will. Mit der festen Entschlossenheit eines kleinen Mädchens fing ich an, meine Familie dazu zu überreden, mir einen solchen Hund anzuschaffen. Meine Eltern meinten, ich sei viel zu jung zu einer Hundbesitzerin. Ein Alter von fünfzehn Jahren wäre das absolute Minimum.

Zu der Zeit, im Jahr 1964, war es keine Kleinigkeit, einen Hund in der Schweiz zu kaufen und nach Finnland zu importieren. Also setzten wir uns in Korrespondenzverhältnis mit Herrn Direktor Jost Schmidt. Er war Besitzer eines Rüden namens Jung Zar von Grimmenstein. Wir informierten ihn darüber, dass wir ein gutes Zuchtpaar haben wollten, den ersten Appenzeller-Rüden und die erste Appenzeller-Hündin in Skandinavien. Die Hündin käme zu mir und der Rüde zu unseren Bekannten, einer Familie, die uns gegenüber wohnte. Ich wollte unbedingt eine kleine Hündin, weil zu der Zeit in den Strassenbahnen in Helsinki nur Schosshunde fahren durften. Aus dem gleichen Grund konnte ich den Kauf eines Berner Sennenhundes nicht einmal in Erwägung ziehen, obwohl ich mit diesen schon sogar Ausstellungen besucht und sie im Ring vorgeführt hatte.

Der Briefwechsel dauerte zwei Jahre, weil ganze zwei Appenzeller-Welpen gefunden werden sollten, die etwa zu gleichem Zeitpunkt im Abgabealter und in züchterischer Hinsicht geeignete Exemplare wären. Herr Direktor Schmidt schrak weder vor Zeitverlust noch Mühe zurück, als er sich daran machte, für uns die besten Welpen ausfindig zu machen. Endlich kam der heiss ersehnte Brief: Herr Schmidt hatte eine sechs Monate alte Hündin und einen drei Monate alten Rüden gefunden – und ich war schon vierzehn und würde im Herbst fünfzehn!

Die Flugplätze der Welpen wurden für den ersten Juli reserviert. Wie fast jedes Jahr, hatte ich in der Schule wieder eine so schlechte Note im Schwedischen bekommen, dass ich während der Sommerferien meinen Versäumnis zu korrigieren hatte, und zu meinem Pech war die entscheidende Prüfung für den ersten Juli angesagt – Alternative: sitzenbleiben! Ich sass wie auf glühenden Kohlen, die Prüfung müsste ich bestehen, sonst hätte ich auch noch den ganzen Juli studieren müssen und ich hätte keine Zeit, mit dem neuen Welpen zu sein gehabt. Ich bestand die Prüfung und begann auf das Flugzeug zu warten. Es sollte gegen fünf Uhr Nachmittags landen, und wir waren natürlich rechtzeitig da. Die Maschine kam und die Papiere der Welpen auch, aber es gab keine Welpen. Wenn das Flugzeug ausgeladen worden war, sagten die Zollbeamten, dass es da keine Hunde gegeben hatte! Man hatte die Welpen für den Flug zum Schlafen gebracht, und nun würden sie irgendwo wach, und kein Mensch wäre da. Ich forderte die Beamten, sofort zu klären, wo die Welpen seien und wann sie nach Finnland kämen. Das war schnell gemacht: die Welpen waren während der Umladung versehentlich in Frankfurt geblieben! Der nächste Flug käme gegen Mitternacht. Die Beamten in Frankfurt versprachen, den Welpen Wasser zu geben, falls sie erwachen würden.

Also machten wir uns auf den Weg nach Hause und warteten dort, bis es wieder Zeit war, zum Flughafen zu fahren. Gegen Mitternacht fuhren wir zum Flughafen, diesmal in zwei Autos, und jetzt fand man die Kiste der Welpen unverzüglich. Sie waren wach, und der jüngere, der Rüde, kam sofort aus der Kiste und setzte eine grosse Pfütze auf dem Fussboden des Zolles ab. Dann kam er zu uns, um Bekanntschaft mit seinen Empfängern zu machen. Die Hündin blieb in der Kiste und wollte nicht hinaus. Es war ja selbstverständlich, dass sie auf den Züchter wartete, der sie in die Kiste getan hatte und daraus auch nehmen sollte! Also trugen wir die Hündin in der Kiste in unser Auto, und der Rüde fuhr in dem Wagen der Familie Näykki nach seinem neuen Zuhause, wo er sich sofort einlebte.

 

Zita und Zoro, die ersten Appenzeller Sennenhunde in Skandinavien

Der Rüde hiess Zoro von der Gartegg und die Hündin Lotta von Dreibünden, die sofort Zita umgetauft wurde, und so war ihr Name in schönem Gleichklang zu Zoro. In der ersten Nacht verliess Zita einmal die Transportkiste, aber als sie merkte, dass ich sie beobachtete, stürzte sie sofort in die Kiste zurück, in den einzigen Platz, der ihr Schutz bot. Ich fing schon an, mir Sorgen zu machen, weil Zita während mehr als zwölf Stunden ihr Geschäft nicht verrichtet hatte. Ich musste mir unbedingt schnell etwas einfallen lassen, damit ich sie aus der Kiste herausbekomme. Jedesmal, als jemand seine Finger in die Kiste steckte, verteidigte Zita ihre Kiste und Untastbarkeit mit wildem Zorn. Die Kiste musste aus Zitas Augen gebracht, dann sollte sie angeleint und aus dem Haus geführt werden. Mit Leckerbissen gelang es mir, Zita aus meinem Zimmer zu locken. Während dessen brachte jemand die Kiste auf den Balkon und schloss meine Zimmertür. Ich zog dicke Lederhandschuhe an, schloss die Leine an Zitas Halsband, und so gingen wir hinaus. Zita war ganz in Verwirrung, sie kam doch aus einem Kuhstall und war plötzlich in einer grossen Stadt gelandet. Nahe bei unserem Haus gab es viel Wald und andere solche Gebiete, wo man einen Hund frei laufen lassen konnte. Ich führte Zita lange an der Leine und wir kamen endlich auf ein von einer Seite eingezäuntes, leeres Grundstück, wo Hunde trainiert wurden. Plötzlich kam Zita zu mir und leckte meine Hand. Mir kamen tränen in die Augen, denn ich verstand, dass Zita mich nun akzeptiert hatte. Ich setzte mich auf einen Baumstamm und befreite Zita von der Leine, damit sie endlich ihre Notdurft verrichten könnte. Ich liess sie frei laufen und jedesmal, als ich sie auf deutsch bat, zu mir zu kommen, gehorchte sie sofort. Auf Befehl sitzen konnte sie schon auch. Von nun an begann unser gemeinsamer Weg, die ersten Schwierigkeiten waren überwunden, das Vertrauen aufgebaut – dabei blieb es über zwölf Jahre und sechs Monate hin, ihr ganzes Leben lang.

 

Zita und Zoro hatten zusammen zwei Würfe, Alpenhirts Z- und Y-Welpen, insgesamt fünf Welpen, im Jahre 1969. Alle fünf besuchten Ausstellungen, und vier wurden Champions. Auch wurden alle angekört, nach Rotweilerart, denn für Sennenhunde gab es damals keine Körung. Zu der Zeit kamen Röntgenuntersuchungen der Hüftgelenke zur Mode, und nahezu alle Welpen wurden untersucht. Schon in den 70er Jahren wurden auch für die Appenzeller Sennenhunde ausführliche Charaktertests abgehalten, zwar noch unoffiziell.

 

Reisen und Quarantänen

1969 hatte Olle Svensson eine Appenzeller-Hündin nach Schweden importiert, Ciba vom Steinboden. Sie wurde mit dem finnischen Rüden Alpenhirts Yami gedeckt. Ciba war als Kuhtreiber bei Olle tätig. Als Ciba in der fünften Woche trächtig war und schon rundlich zu werden begann, wurde sie vom Traktor überfahren. Die Trauer war gross und eine tüchtige Hirtin war weg. Olle Svensson nahmn Kontakt auf zu Frau Eräjää, der Zühterin des Deckrüden Alpenhirts Yami. Frau Eräjää und Herr Svensson vereinbarten, dass sie zusammen zwei Hündinnen aus der Schweiz importieren. Damals mussten die Importhunde für vier Monate in die Quarantäne. Es wäre deshalb besser, dass es zwei wären und sie hätten so Gesallschaft von einander. 1972 kamen dann aus der Schweiz Bella de la Biollaz zu Frau Eräjää und Cilla von der Gartegg zu Herrn Svensson. In Finnland waren die Quarantänenverhältnisse weitgehend besser als in Schweden, wo man den Hund nur einmal im Monat besuchen durfte. In Finnland war es dem Besitzer möglich, mit seinem Hund sogar jeden Tag zusammen zu sein. Die Hunde hatten draussen grosse Zwinger, die geeignet für Spielen und Erziehung waren, und Frau Eräjää besuchte die Hunde fast täglich, um mit ihnen zusammen zu sein und sie zu erziehen.

Nach drei Jahren importierte Frau Eräjää aus der Schweiz noch einen Rüden, Figaro de Romanel und eine Hündin, Cecina von Dornismatt. Figaro und Cilla des Herrn Svensson wurden zweimal gepaart, und von diesen Würfen kamen zwei Rüden und eine Hündin nach Finnland. Zwei von ihnen wurden zur Zucht verwendet, Damor und Daisy.

Zu dieser Zeit wollte Frau Eräjää Verwandte ihrer Importhunde persönlich an Ort und Stelle kennenlernen und unternahm eine Tour von sechs wochen in Mittel-Europa. Die erste Etappe war die Dortmunder Ausstellung. Von dort reiste sie weiter nach der Schweiz und nach den Niederländern. In der Schweiz verbrachte sie eine Woche als Gast bei Herrn Leumann, und sie durchführten zusammen Wurfkonntrollen und Körungen. Auf dieser Rundreise lernte Frau Eräjää die Herren Tanner, Schriber, Joyet, Gerber und viele andere, auch zahlreiche Hunde, kennen, von denen möglichst viele Photos gemacht wurden. Es waren sehr lehrreiche Wochen. In Holland bei Frau Marianne Tittel traf Frau Eräjää neue engagierte Appenzeller-Menschen, es gaben viele Besuche, auch eine Ausstellung wurde besichtigt. Und wieder wurde viel geknipst.

 

Bis zum Ende der 70er Jahre hatte es in Finnland neun Würfe gegeben, davon sechs im Zwinger Alpenhirts. Alle Zuchthunde besuchten fleissig Aufstellungen, und Zoro, Zita, Cecina und Figaro wurden internationale Champions. Alpenhirts Yami und seine Mutter Zita, Lotta von Dreibünden, waren Champions auch in Gehorsam.

 

Die anderen nordischen Länder

In Dänemark fing man in den 70er Jahren an, Appenzeller Sennenhunde aus Mittel-Europa einzuführen, und heute gibt es dort mehrere aktive Züchter/Züchterinnen.

Norwegen bekam seinen ersten Appenzeller Sennenhund 1987, Alpenhirts Janita, deren Zuhause nahe bei Oslo war. Sie bekam aber nie Welpen.

1985 wurde Alpenhirts Lady nach Schweden exportiert. Die in Schweden wegen der Zucht von Berner Sennenhunden gekannte Familie Klingeborg importierte 1997 Appenzeller Sennenhunde nach Schweden. Die ersten Appenzeller-Welpen im Zwinger Carnavals sahen das Tageslicht im Jahre 2000, und danach hat es bis heute vier weitere Würfe gegeben.

 

Die Zuchtbasis in Finnland wird erweitert

Frau Eräjää hatte 1983 von Frau Marianne Tittel aus Holland das Geschwisterpaar Raski und Rona v. 't Wachtersheim nach Finnland gebracht und unternahm ein Rundreise in den nordischen Ländern, um die Rasse überall bekannt zu machen.

1989 wurde die Quaräntene in Finnland aufgehoben und sofort reiste Frau Eräjää mit zwei Hündinnen nach Holland, und man feierte eine gut gelungene Doppelhochzeit: Innerrhodens Ferdinand – Rona v. 't. Wachtersheim und Asterix – Alpenhirts Nicole. Von diesen beiden Würfen blieb von jeder eine Hündin im Zwinger Alpenhirts zurück, Hani und Gitta.

Die nächsten Importe waren Heike von Kläri's Kinder, aus Deutschland, und der Rüde Svante aus Dänemark, und einige Jahre später kam noch ein zweiter dänischer Rüde.

Aus der Schweiz wurden die Geschwister Urban und Utta vom Steinboden bei einer Reise zusammen mit einer Gruppe von Finnen mitgebracht, deren zwölf Appenzeller Sennenhunde auf der Weltsiegerausstellung in Bern "das finnische Appenzeller-Team" bildeten.

Aus Österreich kam Jolanda von der Grossen Gusen, die wegen ihres Charakters jedoch zuchtuntauglich war.

Zwinger Alpenhirts hatte die Welpen Cilla (geb. 1995, Alpenhirts Donny – Alpenhirts Hani) und Bella (geb. 1997, Urban vom Steinboden – Alpenhirts Hani) behalten, die also Halbschwestern waren. 2001 wurde Bella in Italien mit Dik Cà del Corsi und Cilla mit O'Roi Soleil du Taillis du Houx gedeckt. Aus diesen Würfen (Bellas Y-Welpen und Cillas Z-Welpen), behielt Frau Eräjää die Hündinnen Zarina und Yrsa, und der Rüde Zorro blieb auch im Familienkreis zurück.

Im August 2002 brachte Bella die ersten havannafarbigen Welpen des Zwingers Alpenhirts zur Welt (Buchstabe X). Eine Schwester von Bellas Vater Urban war havannafarbig. Der Vater von Bellas Welpen ist Alpenhirts Zorro, dessen Vater, O'Roi Soleil du Taillis du Houx, auch havannabraun ist.

Alpenhirts Zarina feierte voriges Jahr in der Schweiz Hochzeit mit Ali von der Schonegg, und aus diesem Wurf blieb Alpenhirts Ultrabra daheim. Aus Prag importierte Frau Eräjää die havannabraunen Geschwister, Fram und Fortuna z Tichého údolí.

 

Die Besitzerin des Zwingers Eijatuun, Frau Eija Pelkonen-Leino, hat aus der Slovakei das Geschwisterpaar Harlequin und Helvetia from Balihara Ranch, einige Jahre später Gedeon und Godiva from Balihara Ranch und 2005 aus Schweden den Rüden Carnavals Malbec noch Finnland importiert. Zwinger Eijatuun hat eine Welpe nach Deutschland und eine nach der Schweiz exportiert. Zur Zeit hat Godiva from Balihara Ranch acht Welpen mit dem Schweizer Importrüden Aron Karo von der Schwändiliflue.

 

In Finnland hat man in 40 Jahren

- insgesamt 32 Hündinnen und 28 Rüden zur Zucht eingesetzt, und

- 13 von den Rüden hat man mehr als einmal verwendet.

- Es hat insgesamt 14 importierte Rüden gegeben, und sie vertraten verschiedene Linien.

- 11 Hündinnen sind mehr als einmal zur Zucht eingesetzt worden,

- 8 importierte Hündinnen hat man mehr als einmal verwendet, und

- 5 Hündinnen sind im Ausland gedeckt worden.

- Es hat insgesamt 52 Würfe gegeben, und

- die Wurfgrösse von 36 Jahren beträgt durchschnittlich 6,34 und die der letzten 10 Jahre 6,57.

- 6 Zwinger haben mehr als einen Wurf gehabt, und

- 11 Zwinger haben einen Wurf gehabt.

- Aktiv tätige Zwinger gibt es zur Zeit 5.

Vuokko Eräjää

 

                                                                     FCI – Standard Nr. 46  /  05.05.2003 /  D

  

APPENZELLER SENNENHUND                                STANDARD MIT KOMMENTAREN

 

                  

                                                                                                                      COPYRIGHT © VUOKKO ERÄJÄÄ

Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung unzulässig.

FCI – Standard Nr. 46 / 05.05.2003 / D

 

 

APPENZELLER SENNENHUND, STANDARD MIT KOMMENTAREN

 

URSPRUNG : Schweiz.

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES: 25.03.2003.

 VERWENDUNG : Treib-, Hüte-, Wach-, Haus- und Hofhund. Heute auch vielseitiger Arbeits-und Familienhund.                      

In Finnland sind die Appenzeller Sennenhunde zum grössten Teil Familienhunde, aber viele werden gemäss ihrer ursprünglichen Veranlagung in der Kuhtreiberei beschäftig, einige auch in Agility und Obedience.

 KLASSIFIKATION FCI Gruppe2    Pinscher und Schnauzer  Molossoide-Schweizer

Sennenhund und andere Rassen.

Sektion 3    Schweizer Sennenhunde.Ohne Arbeitsprüfung.

 Die Appenzeller Sennenhunde dürfen in Finnland an den Prüfungen der Gebrauchs- und Sporthunde teilnehmen, aber nicht in der Klasse der Gebrauchshunde ausgestellt werden.

 

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : 1853 wird im „Tierleben der Alpenwelt“ erstmals ein Appenzeller Sennenhund als ein „hellbellender, kurzhaariger, mittelgrosser, vielfarbiger Sennenhund“ beschrieben, der „strichweise in ganz regelmässigem, spitzartigem Schlag, teils zur Hut der Hütte, teils zum Zusammentreiben der Herde, vorzufinden ist.“  1895 forderte der grosse Förderer der Rasse, Forstmeister Max Sieber, die SKG auf, etwas für den Appenzeller Sennenhund zu tun. 1898 stellte der Regierungsrat des Kantons St.Gallen SFr.400.-zur Hebung der Zucht des Appenzellers zur Verfügung. Im Auftrag der SKG wurde eine Kommission gebildet, Rassekennzeichen festgelegt und an einem Jahrmarkt in Altstätten 9 Rüden und 7 Hündinnen aufgestöbert. Sie erhielten Prämien zwischen Fr.5.-bis Fr.10.-. Als Folge davon erschienen 1989 an der ersten internationalen Hundeausstellung in Winterthur 8 Appenzeller in der versuchsweise eingeführten Klasse „Sennenhunde. Dank der Anregung von Prof.Dr. Albert Heim, der sich sehr engagiert der Schweizer Sennenhunde und damit auch des „Appenzellers“ annahm, wurde 1906 der „Appenzeller Sennenhunde Club“ mit dem Zweck gegründet, die Rasse in ihrer Natürlichkeit zu erhalten und zu fördern. Mit der obligatorischen Eintragung der Welpen in das „Appenzeller Hundestammbuch“ begann die gezielte Reinzucht.

1914 erarbeitete Prof. A. Heim den ersten gültigen Rassestandard. Das ursprüngliche Zuchtgebiet war das Appenzellerland; heute wird die Rasse über die ganze Schweiz verteilt und über die Landesgrenzen hinaus in vielen Ländern gezüchtet. Der Begriff „Appenzeller Sennenhund“ ist heute klar umrissen und die Rasse als solche von den übrigen Schweizer Sennenhunden eindeutig abgegrenzt. Obschon der Appenzeller Sennenhund viele Liebhaber gefunden hat, ist die Zuchtbasis immer noch sehr klein. Nur durch verantwortungs-bewusstes Züchten wird es möglich sein, die natürlichen und hervorragenden Erbanlagen der Rasse zu erhalten und zu festigen.

 

Die ersten Appenzeller Sennenhunde Skandinaviens wurden i.J. 1965 nach Finnland eingeführt. Von den nordischen Ländern hat Finnland heute die umfangreichste und zahlenmässig grösste Zuchtbasis.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Dreifarbiger, mittelgroser, fast quadratisch gebauter Hund, in allen Teilen harmonisch proportioniert, muskulös, sehr beweglich und flink, mit pfiffigem Gesichtsausdruck.

 

Der Appenzeller Sennenhund zeigt ein reges Interesse an seiner Umwelt, ist aktiv und selbstsicher. Sein Körperbau soll kompakt, stämmig und beweglich sein. An ihm ist nichts Übertriebenes und er entspricht dem Grundtyp eines Hundes.

 

                        

       Rüde mit korrektem Körper.                               Hündin mit erwünschter Körperlänge.

 

WICHTIGE PROPORTIONEN :

  • Widerristhöhe zu Körperlänge        = 9 : 10, eher gedrungen als zu lang.
  • Fanglänge zum Oberkopf                = 4 : 5.

Der Appenzeller Sennenhund soll nahezu quadratisch gebaut und stämmig sein. Charakteristisch für ihn ist Lebhaftigkeit. Der Körper darf nicht lang sein wie der des Entlebucher Sennenhundes.

 

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Lebhaft, temperamentvoll, selbstsicher und furchtlos. Leicht misstrauisch gegenüber Fremden; unbestechlicher Wächter; freudig, lernfähig.

 

Man hat gute Arbeit mit der Sozialisation der Appenzeller Sennenhunde geleistet, und heute akzeptiert ein Appenzeller, dass sich ein Fremder ihm nähert. Junge Hunde haben die sog. "Spukperiode", im Alter von 7–18 Monaten und können in dem Alter etwas bange sein, aber dies geht meistens vorbei, wenn der Hund älter wird. Auf welche Weise man zu dem Hund geht hat eine grosse Bedeutung, weil der Appenzeller Fremden gegenüber etwas skeptisch ist. Es sei daher wünschenswert, dass die Hunde auf der Ausstellung mit Ruhe Bekantschaft mit dem Richter machen dürften und so auf sie ein positiver Eindruck von Menschen bliebe. Die Appenzeller Sennenhunde dürfen sich keinesfalls aggressiv den Menschen gegenüber verhalten, auch nicht im Ring dauernd kläffen und grölen, was in vielen Ländern üblich ist. Hat der Hundeführer seinen Appenzeller nicht im Griff, und stört dieser den anderen Hunden im und am Ring, kann er entfernt werden. Der auszustellende Hund benimmt sich auf erwünschte Weise, indem er andere begrüsst oder ihnen gleichgültig begegnet. Die Rüden können härter sein als die Hündinnen. In seinem eigenen Revier ist der Appenzeller ein unbestechlicher Wächter und zeigt Fremde durch Bellen an. Er treibt ebenso gern Vieh und andere Tiere wie die Kinder seiner Familie. Der Appenzeller Sennenhund hat enorm viel Energie, ist gefällig und lernbegierig.

 KOPF : In harmonischer Grössenverhältnis zum Körper, leicht keilförmig.

        

Ein guter Hündinnenkopf      von der Seite                            und von vorn

 

       

                    Zwei korrekte Rüdenköpfe.                      Zu kleiner Kopf im Grössen-

                                                                                           verhältnis zum Körper.                                                                                                                                                                        

OBERKOPF :

Schädel : Ziemlich flach, am breitesten zwischen den Ohren, zum Fang hin sich gleichmässig verjüngend. Hinterhauptbeinhöcker sehr wenig ausgeprägt. Stirnfurche mässig ausgebildet.

Stop : Wenig ausgeprägt.

 

GESICHTSSCHÄDEL :

Nasenschwamm : Beim schwarzen Hund: schwarz, beim havannabraunen Hund: braun (möglichst dunkel).

Fang : Mittelkräftig, gleichmässig sich verjüngend, doch nicht spitz, mit kräftigem Unterkiefer. Nasenrücken gerade.

Lefzen : Trocken und anliegend, beim schwarzen Hund schwarz, beim havannabraunen Hund braun (möglichst dunkel) pigmentiert. Lefzenwinkel nicht sichtbar.

Kiefer / Zähne : Kräftiges, vollständiges und regelmässiges Scherengebiss; Zangengebiss toleriert. Ein (1) fehlender oder ein doppelter PM1 (Prämolar 1) und das Fehlen der M3 (Molaren 3) toleriert.

Backen : Sehr wenig ausgeprägt.

 

Es kommen auch allzu ausgeprägte Backen vor, die den Ausdruck und die Kopfform beeinträchtigen. Dies soll beachtet werden. Der Kopf soll Keilförmig sein, ohne Schwellungen an den Backen.

 

Augen : Ziemlich klein, mandelförmig, nicht vorstehend, etwas schräg gegen die Nase gestellt. Ausdruck lebhaft.

Farbe: beim schwarzen Hund: dunkelbraun, braun.

       beim havannabraunen Hund: helleres braun, aber so dunkel wie

       möglich.

 

Häufig sieht man runde Augen, worauf Aufmerksamkeit gerichtet werden soll. Leider kommen immer häufiger zu hellbraune Augen vor und solche, denen der typische lebhafte und etwas pfiffige Ausdruck eines Appenzellers fehlt.

                                           

                                 

                       Hier etwas zu runde Augen, aber typische Appenzeller-Ohren.

 

Augenlider : Gut anliegend, beim schwarzen Hund schwarz, beim havannabraunen Hund braun (möglichst dunkel) pigmentiert.

Ohren : Ziemlich hoch und breit angesetzt, hängend, in Ruhestellung flach und an den Backen anliegend getragen; dreieckig, an der Spitze leicht abgerundet. Bei Aufmerksamkeit am Ansatz angehoben und nach vorne gedreht, so dass, von vorne und oben gesehen, der Kopf mit den Ohren ein auffälliges Dreieck bildet.

Man unterscheidet den Appenzeller und Entlebucher Sennenhund von einander u.a. an der Form der Ohren. Die Ohren des Appenzellers sind höher angesetzt und V-förmig d.h. spitzer (s. Bild oben). Die Ohren des Entlebuchers sind mehr abgerundet und sitzen niedriger (s. Bild unten).

                                   

                              Ein Entlebucherkopf mit rassespezifischen-Ohren.

 

HALS : Eher kurz, kräftig, trocken.

 

Der ideale Hals weicht heute von dem des früheren Standards ab, wo der Hals noch mittellang war. Jedoch ist für einige Züchter/Züchterinnen ein zu langer "Schwanhals" als ideal geblieben, was mit der neuen Definition "eher kurz" (als lang) züchterisch zu bekämpfen sei. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass "eher kurz" nicht dasselbe bedeutet wie "sehr kurz".

 

KÖRPER : Kräftig, kompakt.

       

                             Deutlich luftige Appenzeller mit hohen Gliedmassen.

            

                                             Kräftige und kompakte Appenzeller.

Es ist wichtig, dass der Körper des Appenzeller Sennenhundes die richtige Form und Länge hat. Er soll kurz und stämmig sein. Der Entlebucher Sennenhund ist länglich und stämmig.

Ein Fehler ist, wenn der Rücken oder die Lenden zu lang sind

                

         Der Körper ist etwas zu lang.                        Die Lendenpartie etwas lang, Senkrücken.

Rücken : Mässig lang, fest und gerade.

Lendenpartie : Kurz und gut bemuskelt.

Kruppe : Relativ kurz, in Fortsetzung der Rückenlinie flach verlaufend.

Die Kruppenlinie kann entweder steigend oder abfallend sein, ein Fehler in beiden Fällen. Überbaute Kruppen kommen ziemlich oft vor, aber sie brauchen nicht akzeptiert zu werden.        

                                

     Abfallende Kruppe, Senkrücken, stark überbaut, weil Hintergliedmassen spärlich gewinkelt.

Brust : Breit, tief, bis zu den Ellenbogen reichend, mit deutlicher Vorbrust. Brustbein genügend weit nach hinten reichend. Rippenkorb von rund-ovalem Querschnitt.

Die Brust soll genügend nach unten, d.h. bis zu den Ellenbogen reichen. Von der Seite gesehen soll die Vorbrust sich deutlich zeigen.

 Untere Profillinie und Bauch : Nur wenig aufgezogen.

 Bei vielen, besonders jungen Hunden im Entwicklungstsadium, steigt die Bauchlinie zu stark.

                                   

                                  Die Bauchlinie darf nicht so stark steigen.

 

RUTE : Hoch angesetzt, kräftig, von mittlerer Länge, dicht behaart, Haare an der Unterseite etwas länger; In der Bewegung eng über die Kruppe gerollt, seitlich oder in der Mitte getragen. Im Stand Hängerute in verschiedener Ausprägung toleriert.

 Die Rute soll so gerollt sein, dass der Rutenspitz den Ansatz berührt. Bei dem Entlebucher Sennenhund dagegen soll die Rute parallel mit der Kruppenlinie sitzen oder gerade hängen.

Die Rute ist ganz korrekt, wenn man nicht durch den Ring sieht. Die Behaarung unterhalb der Rute ist länger als oberhalb. Wenn der Hund steht, darf die Rute hängen (es gibt also keinen Grund zur Bemerkung), aber wenn der Hund sich bewegt, soll die Rute nach oben gerollt sein. Mit zunehmendem Alter kann der Ringel sogar sehr locker werden.

                   

Eine niedrig angesetzte Rute, doch gut gerollt.         Eine hoch angesetzte, aber locker    geringelte Rute.

    

     Eine ideale Rute                akzeptabel                     zu offen           mangelhaft geringelt.

 

GLIEDMASSEN: Kräftiger, trockener Knochenbau.

 

VORDERHAND :

Allgemeines: Gut bemuskelt, Stellung von vorn gesehen gerade und parallel, nicht zu eng.

                             

                 Diese Gliedmassen sind nicht gerade.

 

Schultern : Schulterblatt lang und schräg liegend.

Oberarm : Gleich lang oder nur wenig kürzer als das Schulterblatt. Winkel zum Schulterblatt nicht zu stumpf.

Ellenbogen : Gut anliegend.

Unterarm : Gerade, trocken.

Vordermittelfuss : Von vorne gesehen in geradliniger Fortsetzung des Unterarms; von der Seite gesehen ganz leicht abgewinkelt.

Die Vormittelfüsse sind bei einigen Appenzellern zu weich, dagegen sieht man sehr selten zu gerade Füsse, sog. "Bockfüsse".

 

HINTERHAND :

Allgemeines : Gut bemuskelt, Stellung von hinten gesehen gerade und parallel, nicht zu eng. Die rassetypischen Winkelungen bewirken eine relativ „steile“ Hinterhand.

 

  

                           Diese Hunde haben typische Appenzeller-Winkelungen.

 

    

                            Bei diesen Hunden sind die Winkelungen zu spärlich.

 

Oberschenkel : Ziemlich lang, zum Hüftbein (coxo-femoral Gelenk) einen relativ kleinen Winkel bildend.

Kniegelenk : Relativ offen.

Unterschenkel : Etwa gleich lang oder nur wenig kürzer als der Oberschenkel. Trocken und gut bemuskelt.

Sprunggelenk : Relativ hoch angesetzt.

Hintermittelfuss : Senkrecht und parallel gestellt, etwas länger als der Vordermittelfuss, weder ein- noch ausgedreht. Afterkrallen müssen entfernt sein, ausgenommen in Ländern, in welchen die operative Entfernung der Afterkrallen gesetzlich verboten ist.

 

PFOTEN : Kurz, mit gewölbten, eng aneinanderliegenden Zehen und kräftigen Ballen.

Auf die Form der Pfoten soll Aufmerksamkeit gerichtet werden, lange "Hasenpfoten" sind nicht erwünscht.

 

GANGWERK : Kräftiger Schub, guter Vortritt. Im Trab, von vorne und von hinten gesehen, geradlinige Gliedmassenführung.

Bewegungsablauf soll raumgreifend sein. "Trappelnde" Bewegung mit kurzen Schritten ist ein Fehler, der erwähnt werden soll.

 

HAARKLEID

 

HAAR : Stockhaar, fest und anliegend. Deckhaar dicht und glänzend. Unterwolle dicht, schwarz, braun oder grau; Durchscheinen der Unterwolle unerwünscht. Leicht gewelltes Haar nur auf Widerrist und Rücken zwar toleriert, aber nicht erwünscht.

 

FARBE : Grundfarbe schwarz oder havannabraun, mit möglichst symmetrischen braun-roten und weissen Abzeichen. Kleine braun-rote Abzeichen (Flecken) über den Augen. Braun-rote Abzeichen an den Backen, an der Brust (links und rechts, im Bereich des Schulter-Oberarm-Gelenkes) und an den Läufen, wobei das Braun-rot stets zwischen schwarz bezw. Havannabraun und weiss liegen muss.

Die havannabraune Farbe wurde erst in den 80er Jahren in den Standard aufgenommen. Diese Farbe hat es immer gegeben, aber braune Welpen sind entweder getötet oder als Mischlinge verkauft worden. In züchterischer Hinsicht ist das Havannabraun noch im Anfangsstadium. Daher ist die Farbe des Stockhaars nicht immer einheitlich oder so dunkel wie erwünscht. Die Gleichmässigkeit der Farbe soll beachtet werden. Während des Haarabfalls wird das Havannabraun stets bunt, aber wenn das Haar wieder dicht ist, soll die Farbe einheitlich sein.

  

   

    Einheitlich dunkles Havanna     ungleichmässiges helles Havanna    korrektes, glänzendes Schwarz

 

Weisse Abzeichen :

  • Gut sichtbare, weisse Blässe, die vom Oberkopf ohne Unterbrechung Über den Nasenrücken läuft und den Fang ganz oder teilweise umfassen kann.
  • Weiss vom Kinn über Kehle ohne Unterbrechung bis zur Brust.
  • Weiss an allen vier Pfoten.
  • Weiss an der Rutenspitze.
  • Weisser Nackenfleck oder halber Halsring toleriert.
  • Durchgehender, dünner, weisser Halsring zwar toleriert, aber nicht erwünscht.

Farbfehler:

 

         

   Ein zu grosser Nackenfleck      ein weisser "Stiefel" am Arm       Ein weisser Socken am                                                                                                            Unterarm wo das braune Zeichen                                                                                                              zwischen Weiss und Schwarz fehlt.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

GRÖSSE UND GEWICHT :

Widerristhöhe :Rüden : 52 - 56 cm,

                      Hündinnen : 50 - 54 cm.  Toleranz plus oder minus 2 cm.

Heute haben fast alle finnischen Appenzeller Sennenhunde die erwünschte Widerristhöhe. Früher sah man besonders in Mittel-Europa übergrosse Hunde; ein Weltsieger z.B. hatte eine Widerristhöhe von 62 cm!

 

FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

  • Mangelndes Geschlechtsgepräge.
  • Sehr langes oder unharmonisches Gebäude.
  • Feine oder zu grobe Knochen.
  • Ungenügende Bemuskelung.
  • Sehr schwerer oder sehr leichter Kopf.
  • Runder Oberkopf.
  • Zu stark ausgeprägter Stop.
  • Zu langer, zu kurzer, dünner, spitzer Fang. Nasenrücken nicht gerade.
  • Zu stark ausgebildete Lefzen.
  • Fehlen von mehr als einem PM1 (Prämolar 1).
  • Zu stark entwickelte Backen.
  • Runde, hervorstehende oder helle Augen.
  • Zu kleine, zu grosse, abstehende, zu hoch- oder zu tief angesetzte Ohren.
  • Senkrücken, Karpfenrücken.
  • Abfallende oder überbaute Kruppe.
  • Aufgezogener Bauch.
  • Flacher oder tonnenförmiger Brustkorb; fehlende Vorbrust; zu kurzes Brustbein.
  • Locker gerollte Rute, Rutenspitze mindestens noch die Rutenbasis berührend.
  • Ungenügende Winkelung der Vorder- und/oder der Hinterhand.
  • Ausgedrehte Ellenbogen.
  • Weiche Vorderfusswurzelgelenke.
  • Kuhhessigkeit.
  • Länglich- ovale Pfoten (Hasenpfoten), gespreizte Zehen.
  • Unkorrekter Bewegungsablauf, z.B.kurztrittig-stelzend, bodeneng, überkreuzend usw.
  • Durchscheinen der Unterwolle.
  • Zeichnungsfehler:
    • Schwarze Tupfen im Weiss.
    • Unterbrochene Blässe.
    • Durchgehender, breiter, weisser Halsring.
    • Unterteiltes Weiss an der Brust.
    • Deutlich über die Vorderfusswurzel reichendes Weiss (Stiefel).
    • Fehlendes Weiss an der Rutenspitze und den Pfoten.

 

  • Unter- oder Übergrösse bezüglich Toleranzangaben.
  • Unsicheres Verhalten, Temperamentlosigkeit, leichte Aggressivität.

 

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :

  • Ängstlichkeit, Aggressivität.
  • Rückbiss, Vorbiss, Kreuzbiss.
  • Entropium, Ektropium.
  • Blaues Auge, Glassauge.
  • Sichelrute (Rutenspitze berüht die Rutenbasis nicht mehr), eindeutige Hängerute, Knickrute.
  • Andere Haarart als Stockhaar.
  • Fehlende Dreifarbigkeit.
  • Andere Grundfarbe als schwarz oder havannabraun.

 Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Sivut on päivitetty ja tarkastettu 12.02.2010

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